Schreiben ist eine wichtige Form der Kommunikation.

Je deutlicher die Handschrift ist, umso leichter ist es für den Leser, den Sinn zu verstehen.

Ist eine Schreibauffälligkeit vorhanden, haben Kinder Schwierigkeiten ihre Ideen und Gedanken zu Papier zu bringen (z.B. bei Schulaufsätzen) oder schriftlich zu rechnen. Das Kind teilt sich nur mündlich bzw. gar nicht mit und durch wiederholte schlechte Erfahrungen kann es, trotz guter Intelligenz, zu Schreib- und Schulfrust kommen.

Was sind Schreibauffälligkeiten?

Als schreibauffällig werden Kinder bezeichnet, die nicht in der Lage sind,

in angemessener Zeit Schrift so niederzulegen, dass diese von Ihnen selbst und vom Leser leicht und fließend zu erfassen ist.

Schreibauffälligkeiten kennzeichnen sich aus durch

  • zu langsames Schreiben

  • nicht ausdauerndes Schreiben (Schreibkrampf)

  • eckige und verformte Buchstaben

  • nicht passende Raumlage der Buchstaben

  • zu festes Aufdrücken des Stiftes

  • häufiges Absetzen des Stiftes


Auffälligkeiten in der Stifthaltung oder im Zeichenverhalten können bereits im Kindergarten- oder Vorschulbereich auftreten. Typisch sind hier „Fluchtbilder“, in denen Kinder nur wenige Striche zeichnen, aber lange, spannende Geschichten zu ihren Bildern erzählen.

Nicht selten fallen solche Kinder auch durch Ungeschicklichkeit beim Basteln oder Schneiden auf und vermeiden möglicherweise diese Tätigkeiten.

Die Feinmotoriktherapie beschäftigt sich mit der Begutachtung und Verbesserung aller Leistungen, welche für gutes fein- und graphomotorisches Arbeiten notwendig sind.

Im Anschluss an die Begutachtung, die 3 Therapieeinheiten in Anspruch nimmt, wird ein Therapieplan gemeinsam mit den Eltern erstellt. Empfehlungen bezüglich Schreibhilfen und weiterführender Therapie werden besprochen.

> Für alles Weitere wählen Sie bitte hier links unter unseren Therapeutinnen...

Feinmotoriktherapie nach Stehn

Regina Gaida

Angela Tuscher
Mag. Elisabeth Zimmer